Viele Zimmerpflanzen vertragen sich gut mit Katzen, darunter Grünlilien, Schwertfarne, Bergpalmen, Calatheen, Zwergpfeffer (Peperomia), Porzellanblumen (Hoya), Glückskastanien und Schmetterlingsorchideen. Viele andere nicht, und einige der beliebtesten, etwa Efeutute, Monstera und Bogenhanf, stehen auf der Giftliste. Die meisten giftigen Pflanzen verursachen Reizungen im Maul oder Magenbeschwerden, manche können aber tödlich sein.
Merken sollten Sie sich vor allem eines: Lilien. Schon ein kleines Stück Blatt oder Blüte, Pollen, die sich die Katze aus dem Fell leckt, oder das Wasser aus der Vase können laut der US-Arzneimittelbehörde FDA in weniger als drei Tagen zu tödlichem Nierenversagen führen. Holen Sie echte Lilien und Taglilien gar nicht erst in einen Haushalt mit Katze, auch nicht im Blumenstrauß. Falls Ihre Katze mit einer in Berührung gekommen sein könnte, rufen Sie sofort den Tierarzt an, auch wenn sie gesund wirkt.
Die Liste durchsuchen
Geben Sie unten den Namen einer Pflanze ein oder filtern Sie nach Status. Die Pflanzennamen verlinken auf die jeweilige Quelle. Der Status stammt aus der Liste giftiger und ungiftiger Pflanzen für Katzen der ASPCA, des amerikanischen Tierschutzverbands. Sie umfasst fast 1.000 Pflanzen, und wir haben diejenigen ausgewählt, denen Sie am ehesten im Laden oder im Blumenstrauß begegnen. Für drei beliebte Pflanzen, die bei der ASPCA fehlen (Zamioculcas, Geigenfeige und Erbsenpflanze), nutzen wir die Angaben zu Giftstoffen aus der Plant Toolbox der NC State University. „Hochgiftig“ ist unsere eigene Bezeichnung für Pflanzen, bei denen die ASPCA oder die FDA Tod, Herzversagen oder Organschäden nennt.
Angezeigte Pflanzen: 156
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- GiftigBrennen im Maul, Speicheln
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- Ungiftig
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- HochgiftigNierenversagen
- HochgiftigHerzprobleme
- Ungiftig
- BasilikumOcimum basilicumUngiftig
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- Ungiftig
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- GiftigBrennen im Maul, Speicheln
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- GiftigBrennen im Maul, Speicheln
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- Ungiftig
- Ungiftig
- GiftigBrennen im Maul, Speicheln
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- GiftigBrennen im Maul, Speicheln
- DillAnethum graveolensUngiftig
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- Ungiftig
- GiftigHautreizung
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- Ungiftig
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- GiftigBrennen im Maul, Speicheln
- GiftigBrennen im Maul, Speicheln
- Ungiftig
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- ErdbeereFragaria spp.Ungiftig
- Ungiftig
- Ungiftig
- HochgiftigHerzprobleme
- Ungiftig
- GiftigBrennen im Maul, Speicheln
- Ungiftig
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- GiftigBrennen im Maul, Speicheln
- GiftigBrennen im Maul, Speicheln
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- GerberaGerbera jamesoniiUngiftig
- Ungiftig
- Ungiftig
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- Ungiftig
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- Ungiftig
- Ungiftig
- Ungiftig
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- Ungiftig
- Ungiftig
- Ungiftig
- Ungiftig
- HochgiftigOrganschäden
- Ungiftig
- GiftigBrennen im Maul, Speicheln
- Ungiftig
- GiftigSchwäche, Krampfanfälle
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- HyazintheHyacinthus orientalisGiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- Ungiftig
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- Ungiftig
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- Ungiftig
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- KnoblauchAllium sativumGiftigSchäden an roten Blutkörperchen
- GiftigBrennen im Maul, Speicheln
- Ungiftig
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- KorianderCoriandrum sativumUngiftig
- Ungiftig
- LavendelLavandula angustifoliaGiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- LeuchterblumeCeropegia, Hängende Herzen, HerzchenketteCeropegia woodiiNicht auf der ASPCA-Liste
- HochgiftigNierenversagen
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- Ungiftig
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- HochgiftigHerzprobleme
- Ungiftig
- Ungiftig
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- GiftigBrennen im Maul, Speicheln
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- Ungiftig
- Ungiftig
- NestfarnAspleniumAsplenium nidusNicht auf der ASPCA-Liste
- HochgiftigHerzprobleme
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- HochgiftigNierenversagen
- HochgiftigLeberversagen
- PetersiliePetroselinum crispumGiftigHautreizung
- Ungiftig
- GiftigBrennen im Maul, Speicheln
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- Ungiftig
- Ungiftig
- HochgiftigNierenversagen
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- Ungiftig
- GiftigBrennen im Maul, Speicheln
- RoseRosa spp.Ungiftig
- RosmarinSalvia rosmarinusUngiftig
- HochgiftigOrganschäden
- Ungiftig
- SalbeiSalvia officinalisUngiftig
- Ungiftig
- GiftigBrennen im Maul, Speicheln
- Ungiftig
- SchnittlauchAllium schoenoprasumGiftigSchäden an roten Blutkörperchen
- Ungiftig
- Ungiftig
- SonnenblumeHelianthus spp.Ungiftig
- HochgiftigNierenversagen
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- Ungiftig
- Ungiftig
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- HochgiftigNierenversagen
- GiftigBrennen im Maul, Speicheln
- ThymianThymus vulgarisUngiftig
- TigerlilieLilium lancifoliumHochgiftigNierenversagen
- TillandsieTillandsia, LuftpflanzeTillandsia spp.Nicht auf der ASPCA-Liste
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- TulpeTulipa spp.GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- UfopflanzePilea peperomioides, Glückstaler, Chinesischer Geldbaum, PfannkuchenpflanzePilea peperomioidesNicht auf der ASPCA-Liste
- Ungiftig
- Ungiftig
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- Ungiftig
- Ungiftig
- GiftigBrennen im Maul, Speicheln
- HochgiftigHerzprobleme
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- HochgiftigLeberversagen
- GiftigBrennen im Maul, Speicheln
- GiftigHautreizung
- Ungiftig
- Ungiftig
- Ungiftig
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- Ungiftig
- GiftigErbrechen, Magenbeschwerden
- Ungiftig
Kein Treffer in dieser Liste. Prüfen Sie vor dem Kauf die vollständige Liste der ASPCA.
Pflanzen haben viele Namen, und derselbe Name kann verschiedene Pflanzen bezeichnen. Schauen Sie deshalb wenn möglich auf den lateinischen Namen auf dem Etikett. „Ungiftig“ heißt, dass eine Pflanze nicht dafür bekannt ist, Katzen zu vergiften. Das heißt nicht, dass Ihre Katze sie fressen sollte, wie wir weiter unten erklären.
Die besten ungiftigen Zimmerpflanzen für Katzen
Alle diese Pflanzen stehen auf der ungiftigen Liste der ASPCA und sind leicht zu bekommen.
Für wenig Licht: Die Schusterpalme ist kaum kaputtzukriegen. Auch Bergpalme und Marante kommen abseits vom Fenster gut zurecht.
Zum Aufhängen: Grünlilie, Schwertfarn, Schamblume, Porzellanblume (Hoya), Harfenstrauch und Eselsschwanz bilden alle schöne Hängetriebe. So schützen Sie auch die Pflanze, denn Katzen knabbern besonders gern an den Blättern der Grünlilie.
Als große Bodenpflanze: Goldfruchtpalme, Kentia-Palme, Majestätspalme, Glückskastanie und Elefantenfuß bringen Höhe in den Raum, ohne Risiko.
Für Blüten: Schmetterlingsorchidee, Usambaraveilchen, Weihnachtskaktus, Drehfrucht und Gloxinie blühen alle im Haus.
Für sonnige Fensterbänke: Echeverien und Haworthien sind die sicheren Sukkulenten. Basilikum, Rosmarin, Thymian, Salbei, Koriander und Dill sind die sicheren Küchenkräuter.
Für den Blumenstrauß: Rosen, Sonnenblumen, Gerbera, Löwenmäulchen, Zinnien und Inkalilien (Alstroemerien) sind alle ungiftig. Sortieren Sie echte Lilien aus, die Floristen oft gemischten Sträußen beifügen, und schauen Sie auch bei geschenkten Blumen genau hin.
Sichere Alternativen zu beliebten giftigen Pflanzen
Wenn Ihnen eine giftige Pflanze gefällt, gibt es meist eine sichere, die eine ähnliche Rolle übernimmt.
| Statt | Lieber |
|---|---|
| Efeutute oder Herzblatt-Philodendron | Porzellanblume (Hoya), Harfenstrauch oder Königswein |
| Monstera | Calathea oder Zimmeraralie |
| Bogenhanf oder Zamioculcas | Schusterpalme |
| Geigenfeige oder Gummibaum | Glückskastanie oder Zwergpfeffer (Peperomia) |
| Drachenbaum oder Glücksbambus | Bergpalme, Elefantenfuß oder echter Bambus |
| Einblatt | Schmetterlingsorchidee oder Usambaraveilchen |
| Aloe vera oder Geldbaum | Haworthia oder Echeverie |
| Efeu | Königswein oder Harfenstrauch |
| Palmfarn | Goldfruchtpalme oder Kentia-Palme |
| Lilien im Blumenstrauß | Rosen, Sonnenblumen oder Inkalilien |
Die gefährlichsten Pflanzen für Katzen
Zu den echten Lilien und Taglilien (Lilium und Hemerocallis) gehören Oster-, Tiger-, Asiatische, Stargazer-, Orientalische und Rubrum-Lilien. Alle Teile sind giftig, auch die Pollen und das Vasenwasser. Laut FDA zeigen sich erste Anzeichen wie Speicheln, Erbrechen, Mattigkeit und Appetitlosigkeit innerhalb von 12 Stunden, und innerhalb von 24 bis 72 Stunden folgt Nierenversagen. Eine frühe Behandlung verbessert die Aussichten deutlich, aber wenn sie sich um 18 Stunden oder mehr verzögert, sind die Nierenschäden in der Regel nicht mehr rückgängig zu machen. Warten Sie nicht auf Symptome.
Palmfarne (auch Sagopalmen genannt) werden als kleine Zimmerpflanzen verkauft und sind gar keine Palmen. Alle Teile sind giftig, vor allem die Samen, und die Pet Poison Helpline warnt vor heftigem Erbrechen, Leberversagen und Tod.
Herzgifte stecken unter anderem in Oleander, Fingerhut, Maiglöckchen, Azaleen und Wüstenrosen. Die ASPCA nennt bei diesen Pflanzen Herzrhythmusstörungen, Herzversagen oder Tod. Das Maiglöckchen ist keine echte Lilie, aber auf seine Weise genauso gefährlich.
Herbstzeitlose und Ruhmeskrone enthalten Colchicin oder verwandte Alkaloide, und die ASPCA nennt blutiges Erbrechen, Schock, Organschäden und eine Schädigung des Knochenmarks.
Giftig, aber meist weniger gefährlich
Die meisten beliebten giftigen Zimmerpflanzen fallen in zwei Gruppen.
Pflanzen mit Calciumoxalat-Kristallen sind unter anderem Efeutute, Philodendron, Monstera, Dieffenbachie, Einblatt, Calla, Alokasie, Flamingoblume, Kolbenfaden, Schefflera und Zamioculcas. Beim Kauen auf einem Blatt werden winzige Kristalle frei, die das Maul reizen. Die ASPCA nennt starkes Brennen an Maul, Zunge und Lippen, Speicheln, Erbrechen und Schluckbeschwerden. Einblatt (auch Friedenslilie genannt) und Calla verursachen kein Nierenversagen wie echte Lilien, auch wenn der Name oder die Form daran erinnert.
Pflanzen, die auf den Magen schlagen, sind unter anderem Bogenhanf, Aloe vera, Geldbaum, Drachenbaum, Efeu, Alpenveilchen, Kalanchoe, Tulpen und Narzissen. Rechnen Sie mit Erbrechen oder Durchfall, manchmal auch mit Mattigkeit oder Appetitlosigkeit. Einige wirken in größeren Mengen stärker: Laut ASPCA kann eine große Menge Narzisse Krämpfe und Herzrhythmusstörungen auslösen, und Kalanchoe kann in seltenen Fällen den Herzrhythmus beeinträchtigen. Zwiebeln sind meist der am stärksten konzentrierte Teil einer Pflanze, stellen Sie vorgetriebene Blumenzwiebeln also außer Reichweite.
„Weniger gefährlich“ heißt nicht harmlos. Rufen Sie den Tierarzt an, wenn Ihre Katze eine Pflanze von der Giftliste gefressen hat, besonders wenn sie klein, jung oder alt ist oder Nieren- oder Leberprobleme hat.
Namen, die in die Irre führen
- Glücksbambus ist kein Bambus. Er ist ein Drachenbaum und giftig. Echter Bambus (Phyllostachys) steht auf der ungiftigen Liste.
- Der Geldbaum ist nicht der „Money Tree“. Der Money Tree, auf Deutsch Glückskastanie (Pachira), ist ungiftig. Der Geldbaum oder Pfennigbaum (Crassula) ist giftig. Und die Ufopflanze (Pilea peperomioides), die auch Chinesischer Geldbaum heißt, fehlt auf der ASPCA-Liste.
- Zwergpfeffer ist kein Gummibaum. Der Zwergpfeffer (Peperomia) heißt auf Englisch „Baby Rubber Plant“ und ist ungiftig, der große Gummibaum (Ficus) steht dagegen auf der Giftliste.
- Nicht jede „Lilie“ ist eine Lilie. Inkalilie und Grünlilie sind ungiftig, Einblatt (Friedenslilie) und Calla reizen das Maul, und echte Lilien sind tödlich.
- Nicht jeder „Farn“ ist ein Farn. Der Schwertfarn ist ungiftig, der Zierspargel (Asparagus-Farn) steht wegen Hautreizungen auf der Giftliste.
- Nicht jede „Palme“ ist eine Palme. Der Palmfarn (Sagopalme) ist tödlich, der Elefantenfuß (Ponytail-Palme) dagegen ungiftig.
- Küchenkräuter sind verschieden. Basilikum, Rosmarin, Thymian, Salbei, Koriander und Dill sind ungiftig, aber Minze, Oregano, Petersilie, Schnittlauch und Lavendel stehen alle auf der Giftliste der ASPCA. Am ernstesten sind Schnittlauch und Knoblauch, weil sie die roten Blutkörperchen schädigen können.
- Der Weihnachtsstern ist besser als sein Ruf. Die ASPCA hält seine Giftigkeit für allgemein überschätzt: Der Milchsaft reizt Maul und Magen. Halten Sie ihn trotzdem von Katzen fern.
- Auch Katzenminze steht auf der Giftliste. Laut ASPCA kann sie Erbrechen und Durchfall auslösen, auch wenn viele Katzen sie ohne Probleme genießen. Üblich ist, sie ab und zu in kleinen Mengen als Leckerbissen zu geben.
Pflanzen, die in den Listen fehlen
Für einige der angesagtesten Zimmerpflanzen gibt es gar keinen ASPCA-Eintrag, darunter Ufopflanze (Pilea peperomioides), Nestfarn (Asplenium nidus), Tillandsien (Tillandsia) und Leuchterblume (Ceropegia woodii). Sie werden oft als haustierfreundlich verkauft, und einige nahe Verwandte stehen auf der ungiftigen Liste: andere Pilea- und Asplenium-Arten sowie andere Bromelien. Der Eintrag eines Verwandten ist aber kein Beweis, und wir können diese Pflanzen nicht als sicher bezeichnen. Hängen Sie sie im Zweifel außer Reichweite auf oder fragen Sie Ihren Tierarzt. Auch neue Pflanzen im Laden haben oft ungenaue Etiketten, notieren Sie sich also vor dem Kauf den lateinischen Namen.
Was „ungiftig“ wirklich bedeutet
Eine ungiftige Pflanze vergiftet Ihre Katze nicht, kann sie aber trotzdem krank machen. Katzenmägen sind nicht dafür gemacht, viel Pflanzenmaterial zu verdauen, und Erbrechen nach dem Fressen von Pflanzen ist häufig. In zwei 2021 veröffentlichten Befragungen von Katzenhaltern erbrachen sich 27 bis 37 Prozent der Katzen häufig, nachdem sie Pflanzen gefressen hatten, obwohl nur sehr wenige vorher krank gewirkt hatten. Ein wenig Erbrechen nach dem Knabbern an einer Grünlilie ist meist kein Notfall, aber rufen Sie den Tierarzt an, wenn es immer wieder vorkommt oder Ihre Katze krank wirkt.
Auch ungiftige Pflanzen können andere Gefahren mitbringen:
- Dünger und Pestizide. Pflanzendünger, Blattglanz und Insektensprays können schädlich sein, auch wenn die Pflanze es nicht ist. Bewahren Sie sie unter Verschluss auf und verwenden Sie sie nicht auf Blättern, an denen Ihre Katze knabbert.
- Stacheln und Dornen. Kakteen und Rosen können Maul und Pfoten verletzen. Entfernen Sie die Dornen von Schnittrosen.
- Schwere Töpfe. Eine kletternde Katze kann eine hohe Pflanze umwerfen. Nehmen Sie also standfeste Töpfe und stellen Sie Zerbrechliches woanders hin.
- Vasenwasser und Erde. Katzen trinken gern das eine und buddeln gern in der anderen. Decken Sie die Erde mit großen Steinen ab und nehmen Sie eine Vase mit engem Hals.
So halten Sie Ihre Katze von Ihren Pflanzen fern
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Bei Amazon kaufenGeben Sie Ihrer Katze etwas zum Knabbern. Viele Katzen knabbern gern an Pflanzen, junge Katzen am meisten. Katzengras, also einfach junger Hafer, Weizen, Gerste oder Roggen, bietet ihnen ein sicheres Ziel und ist ein guter erster Schritt, wenn Ihre Katze immer wieder auf Ihre Pflanzen losgeht. Das hilft nicht bei jeder Katze und ist kein Grund, eine gefährliche Pflanze in Reichweite zu lassen. Das Set von The Cat Ladies macht den Einstieg leicht: Gießen Sie Wasser auf eine Erdscheibe, streuen Sie die Samen darauf, und nach etwa einer Woche sollte das Gras sprießen. Das Gras hält nicht lange, säen Sie also alle ein, zwei Wochen neues aus.
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Machen Sie Pflanzen weniger interessant. Wechseln Sie die Spielzeuge durch, bieten Sie mit einer Fensterliege Aussicht und stellen Sie einen Kratzbaum in die Nähe Ihrer Pflanzen, damit es einen besseren Ort zum Klettern gibt. Gelangweilte Katzen suchen sich ihre Unterhaltung selbst. Verwenden Sie zur Abschreckung keine ätherischen Öle oder Zitrussprays, denn viele ätherische Öle sind selbst giftig für Katzen. Doppelseitiges Klebeband oder Alufolie auf einem Regal machen einen Platz auf sicherere Weise unattraktiv.
Schließen Sie die Tür. Wenn Sie sich von einer giftigen Pflanze nicht trennen können, schützt nur ein Zimmer wirklich, in das Ihre Katze nicht hineinkommt. Bedenken Sie aber, dass Katzen Türen öffnen und durchschlüpfen. Pflanzen, die tödlich sein können, bleiben also besser ganz aus dem Haus.
Was tun, wenn Ihre Katze eine giftige Pflanze gefressen hat?
- Bringen Sie Ihre Katze von der Pflanze weg und entfernen Sie Blätter oder Pollen aus Maul und Fell, wenn das gefahrlos geht. Pollen im Fell sollten Sie abwischen, weil die Katze sie beim Putzen verschlucken kann.
- Bestimmen Sie die Pflanze. Machen Sie ein Foto oder nehmen Sie ein Stück davon mit. Notieren Sie, was Ihre Katze gefressen hat, wie viel und wann.
- Holen Sie sofort Hilfe, auch wenn Ihre Katze gesund wirkt. Rufen Sie Ihren Tierarzt oder die nächste Tierklinik mit Notdienst an. In den USA erreichen Sie außerdem die ASPCA Animal Poison Control unter (888) 426-4435 und die Pet Poison Helpline unter (855) 764-7661. Beide können eine Gebühr verlangen.
- Bringen Sie Ihre Katze nicht zum Erbrechen und geben Sie ihr keine Hausmittel, außer ein Tierarzt rät Ihnen dazu.
- Bei einer Lilie oder einem Palmfarn fahren Sie sofort los. Warten Sie nicht auf Symptome, denn die Behandlung wirkt am besten, wenn sie früh beginnt.
Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmt, sind Speicheln, Pfoteln am Maul, Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Mattigkeit, deutlich mehr oder weniger Trinken und Urinieren als sonst, Taumeln und Krampfanfälle.
Ungiftige Zimmerpflanzen für Katzen in Kürze
Grünlilien, Farne, echte Palmen, Calatheen, Zwergpfeffer, Porzellanblumen, Orchideen, Usambaraveilchen und Glückskastanien sind alle eine gute Wahl. Lassen Sie Lilien und Palmfarne ganz aus dem Haus und behandeln Sie jeden Kontakt als Notfall. Efeutute, Monstera, Bogenhanf und Drachenbaum sind meist nicht tödlich, können eine Katze aber krank machen. Verzichten Sie also auf sie oder hängen Sie sie weit außer Reichweite auf. Durchsuchen Sie vor dem Kauf die Liste oben, geben Sie Ihrer Katze ihr eigenes Gras und halten Sie die Nummer Ihres Tierarztes griffbereit. Wenn Sie sich auf eine neue Katze vorbereiten, lesen Sie unsere Checkliste mit allem, was Sie vor der Adoption einer Katze brauchen.






